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Du befindest dich in der Kategorie: Altenpflege - wieder ist etwas passiert

Freitag, 26. Dezember 2008
Tschüss Weihnachten!
Von 24hAltenpflege, 11:04

Zum Glück nur noch der heutige Tag und dann ist Weihnachten vorbei.

Der anfänglichen Euphorie am Heiligabend wich schnell der ernüchternden Wirklichkeit.
Ich hatte alleine SD.
Da zwei Bewohner noch im KH sind und etliche bei ihren Familien, war es noch zu schaffen.
Vor allem hatte ich da auch noch eine Präzenskraft (macht Abendbrot etc auf dem WB).

Und gestern?
1. Weihnachtstag, es waren wieder fast alle Bewohner da, war ich wieder alleine.
Das beste war ja noch, dass ich diesmal keine Präzenskraft hatte.
Ich weiss nicht wie, doch durch gute Organisation habe ich alle Bewohner pflichtbewusst versorgt.
Die Verantwortung, wenn dann was passiert wäre, hätte ich gar nicht übernehen können.

Es fing auch schon gut an im Dienst. Der tranurethale Dauerkatheter eines Bewohners war schon seit morgens dicht.
Mit der Kollegin vom FD habe ich noch versucht, eine Blasenspülung durchzuführen. Doch leider ging gar nichts mehr.
Die Ärztin vom Kassenärztlichen Notdienst hatte keine Katheter dabei und somit musste ich einen Transport ins Krankenhaus anfordern.
Da war der FD schon lange weg.
Nach knapp 1 1/2 Stunden Krankenhaus kam der Bewohner dann mit dem Taxi zurück.
Zum Glück hat sich kein Harnstau zur Niere gebildet und der Bewohner war super glücklich, dass alles wieder gut war.
Ich informierte noch kurz die Angehörigen und danach ging es los mit dem Abendbrot vorbereiten.

Am meisten Zeit nimmt das Tische eindecken in Anspruch, dann Brote schmieren und die Medikamente vorbereiten.
Für den 1. Weihnachtstag war es ein mageres Abendbrot, doch die Bewohner waren meist noch vom Mittagessen satt.
Also schnell die Tische abgeräumt, abgewischt und den Essenswagen wieder zur Küche gebracht.
Ohne Pause die Bewohner zu Bett begleitet und die Dokumentation erledigt.
Geschafft, 21.00 Uhr war pünktlich Feierabend.

Der Dienst hat mich echt mal geschafft und ich habe letzte Nacht mal richtig schlafen können.
Heute habe ich eine Pflegehelferin mit auf dem WB .... hoffe ich .

Ich wünsche Euch einen schönen 2. Weihnachtstag!
LG die Blutgräfin

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Dienstag, 23. Dezember 2008
Vorfreude auf Weihnachten, oder?
Von 24hAltenpflege, 22:21

Viele der Heimbewohner sind gerade in der Vorweihnachtszeit eher depressiv gestimmt.
Das liegt entweder daran, dass sie keine Angehörigen mehr haben, oder sie nicht mit ihren Lieben feiern können.

Zum Glück haben wir viele Bewohner, die Weihnachten zumindest eínige Stunden zu den Familien nach hause geholt werden. Es gibt sogar einige, die ein oder mehrere Tag im Kreise ihrer Familien die Weihnachtstage verbringen.

Und wir haben noch einige wenige, die über Weihnachten im Krankenhaus bleiben müssen.
In meiner Bezugspflege sind es momentan zwei Bewohner.
Heute ist noch eine Bewohnerin in eine andere Bezugspflegegruppe umgezogen, da dort ein Einzelzimmer frei war.
Beim heutigen Frühdienst war das sehr bemerkbar.

Nun warten die Bewohner und ihre Pflegekräfte auf den Heiligabend.
Sicher ist, dass wir mit den Bewohner Lieder singen werden und mit ihnen ins Gespräch kommen, wie sie früher Weihnachten gefeiert haben.
Denn es soll auch für die Bewohner ein schöner Tag und Abend werden.

Ich freue mich auf den morgigen Spätdienst .

Allen, die morgen Arbeiten dürfen/müssen wünsche ich einen ruhigen und stress freien Dienst.
Ich wünsche Euch Frohe Weihnachten und besinnliche Stunden mit Euren Familien!

Und einen ganz dicken weihnachtlichen Gruss und ein dickes Danke  für die tolle Zusammenarbeit geht an unsere "31". Ihr seit auch ohne Einsatz gern gesehene Leute auf unserem WB III / IV .

Alles Liebe,
die Blutgräfin

 

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Donnerstag, 18. Dezember 2008
Fremd gegangen
Von 24hAltenpflege, 00:49

Sicher ist es sogar B. vom rettungsdienstpersonal aufgefallen - ich war heute nicht auf meinem eigentlichen Wohnbereich.
Wobei die beiden eigentlich zusammen gehören, denn wir haben einen Dienstplan und eine Wohnbereichsleitung.
Egal, ich musste auf jeden fall heute auf die IV und zum Glück mit unserer Schülerin.

So gut, wie wir es konnten, hatten wir die Bewohner versorgt, denn so oft sind wir nicht oben.
Ich habe höchstens mal die Ehre, dort Medikamente zu verteilen.

Naja, die Leute waren gewaschen und haben Trinken und Essen bekommen und viele liebe Worte.
Viele haben mich gestern früh gefragt, wo ich die ganze Zeit war.
Also wurde ich schon vermißt.

Doch in meiner Bezugspflegegruppe auf dem WB III wurde ich richtig vermisst. So teilten es mir zumindest sichere Quellen mit.
Es wurde behauptet, ich sei Fremdgegangen.

Ich konnte meine Bewohner beruhigen und somit war es gut für gestern.
Doch was ist heute im FD? Muss ich wieder hoch? Ich lasse mich einfach überraschen .

Und mal musste ich gestern Vormittag mal wieder meine Lieblingsnummer wählen, die 19222 - also die IRLS.
Leider platzte mir fast das Trommelfell bei dem Herren gegenüber, doch egal. Ich war tapfer und gab das durch, was Sache war.
Eine Stunde später war B. mit Kollegen da und ich bekam noch gute Tipps in Sachen Desinfektion.

Danke B., du konntest ja nicht ahnen, dass ich auch Hygienebeauftragte gelernt habe .
Hattest du eigentlich nur geguckt, was noch so auf meinem Namensschild stand?
Das nächste Mal frage ruhig, ich beisse auch garantiert nicht .

Na gut, zurück zum thema, die Bewohnerin ging ins Krankenhaus.

Und was passiert heute? Erst habe ich FD, dann Weihnachtsfeier und dann Wohnbereichsessen..... ich glaub, der Tag wird mich umhauen.

Ich wünsche euch zumindest einen ruhigen und nicht allzu stressigen Donnerstag ;-).
Gute Nacht und LG
die Blutgräfin

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Dienstag, 16. Dezember 2008
Du hast nie Zeit für mich,
Von 24hAltenpflege, 20:36

durfte ich mir heute von einer Bewohnerin anhören.
Sie fuhr schon den ganzen Vormittag über den Flur des Wohnbereiches, oder fuhr alleine mit dem Fahrstuhl ins EG.
Ihr war langweilig, denn viele Bewohner blieben heute noch auf Grund von Magen-Darm (siehe Voreinträge) auf ihren Zimmern. Sie erhielten Schonkost von uns, mit viel Tee.
Als dann endlich die Küchengruppe anfing, war sie endlich beschäftigt und froh.
Kaum war das Mittagessen vorbei, rollerte sie wieder über die Flure, kam zu uns ins Dienstzimmer und weinte bitterlich. "Wo sind denn all die Frauen hin?" fragte sie uns. Das die meisten Mittagsschlaf hielten, wollte oder konnte sie nicht verstehen. Sie war ja schließlich wach.
Zur Übergabe verließ sie das Dienstzimmer. Nach dem ich mich in meine Alltagsklamotten geworfen hatte und auf den Weg nach draussen war, traf ich sie beim Hausmeister. Sie half mit, den Weihnachtsbaum neu zu schmücken.
Da sie meinte, dass ich ja nie Zeit für sie hätte, sei sie runtergefahren um sich Arbeit zu suchen.
Ich meinte zu ihr, dass ich das gut finde und wir uns morgen früh zum waschen wiedersehen. Ihr Kommentar: "Aber nicht kalt waschen" und lachte herzlich dabei.
Ich versprach ihr das und verabschiedete mich von ihr.

Was ist sonst noch heute passiert?

8.05 Uhr klingelte Bewohnerin X. Meine neue Kollegin (heute erster offizieller Tag) und ich fanden sie vor dem Bett liegend vor.
Das Bewusstsein war zunehment getrübter, reagierte nur verzögert und kaum auf Ansprache. Bewohnerin X äusserte Schmerzen im HWS Bereich und Hinterhaupt zur rechten Seite verlaufend, dazu kam noch Übelkeit.

Mir blieb also nichts anderes übrig, als die IRLS anzurufen und einen RTW anzufordern.
So wie im Gespräch gesagt, kam der RTW in einer Stunde. Uns war nicht entgangen, dass unsere "31" pausenlos im Einsatz waren. Ich sag nur "Einflugschneise" Krankenhaus .

Bis Dienstende war die Bewohnerin in der Ambulanz. Ich hatte vor der Übergabe mal im Krankenhaus angerufen und mich nach meiner Bewohnerin erkundigt.

Donnerstag haben wir für unseren Wohnbereich Weihnachtsfeier. Hoffentlich geht es bis dahin wieder allen gut.
Das bedeutet für uns dann FD plus Sondereinsatz Weihnachtsfeier.

Wünsche allen eine Gute Nacht und das keiner verschläft oder den Wecker falsch stellt .

LG eure Blutgräfin

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Sonntag, 14. Dezember 2008
"Schwester, ich kann nichts dafür",
Von 24hAltenpflege, 22:17

so wurden meine Kollegin und ich um 20.45 Uhr von einem Bewohner in Empfang genommen.
Noch eine viertel Stunde bis zum  Feierabend.

Ein Blick auf die Decke und die Wand reichten - schwallartiges Erbrechen .

Dafür kann der Bewohner nun wirklich nichts!

Während ich den Bewohner wusch und mit einem frischen Nachtgewand versorgte, kümmerte sich die Kollegin ums Bett und die Wand.
Gerade frisch angezogen kam der nächste Schwall und noch ein weiterer.
Durch ein Handtuch konnten wir noch gerade so Schadensbegrenzung betreiben.
Ich bat meine Kollegin nach einer Nierenschale zu suchen.
Sie hatte leider keinen Erfolg.

Durch die massiven Durchfälle und Erbrechen im Haus, waren alle Nierenschalen verbraucht worden, da wir nur mit einmal Material arbeiten.

Der Bewohner bekam dann ein großes Badelacken - besser als gar nichts -  und wir wünschten "Gute Besserung und Gute Nacht".

Die Kollegin machte noch einen Eintrag im PC und wir machten um 21.10 Uhr Feierabend.
Ich war bereits seit 11.30 Uhr da und hatte dem Frühdienst noch beim Mittag verteilen unterstützt.
Also habe ich heute locker mal 9 1/2 Stunden gearbeitet, sonst sind es 2 Stunden weniger. Und ich bin jetzt müde *g*.

Wünsche allen Lesern einen guten Wochenstart und bleibt Gesund !

Liebe Grüße
die Blutgräfin

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Freitag, 12. Dezember 2008
Magen-Darm-Virus
Von 24hAltenpflege, 10:34

lupe-0025.gif von 123gif.deHeute morgen habe ich für zwei Stunden meinen Kollegen geholfen, obwohl ich frei hatte.
Grund ist eine Welle von Magen-Darm-Erkrankungen der Bewohner und Kollegen. Besonders schlimm hat es einen Wohnbereich getroffen. Dort sind 1/3 aller Bewohner mit Durchfall und Erbrechen erkrankt und 2/3 des Personals.

Es bleibt nur zu hoffen, dass eine weitere Ausbreitung des Virus unterbunden wird und es nicht das Humane Norovirus ist.

Mehr zum Humanen Norovirus findet ihr bei Wikipedia.

Seit meinem Dienstende um 8.00 Uhr haben sich drei weitere Pflegekräfte krankgemeldet. Noch ist kein Ende in sicht .

Hoffentlich entspannt sich die Lage bis Sonntag, wenn ich Spätdienst habe.

Liebe Grüße
die Blutgräfin

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Mittwoch, 10. Dezember 2008
Wie konnte das nur passieren?
Von 24hAltenpflege, 16:57

Heute ist ein Bewohner von uns im Krankenhaus verstorben.
Das ist schon traurig, doch noch trauriger machte mich, dass die Angehörigen nicht darüber informiert wurden, dass der Bewohner ins Krankenhaus gekommen ist.
Und das ist schon 1 1/2 Wochen her.
Leider war die verantwortliche Pflegekraft heute nicht im Dienst, denn es kann nicht angehen, dass Angehörige nicht informiert werden.
Gerade bei Einweisungen ins Krankenhaus.

Die Angehörigen bekamen also die Nachricht am Telefon, dass ihr Vater im Krankenhaus verstorben ist.
Wie mussten sie sich da fühlen?
Sie konnten sich noch nicht mal von ihm verabschieden.
Und der Bewohner hatte keinen Besuch, was muss er in den letzten Tagen gedacht haben?
Das er einsam und verlassen ist? Das keiner an ihn denkt?

Ende letzter Woche hatten wir uns noch nach einem Allgemeinzustand erkundigt. Hätten meine Kollegin und ich zu der Zeit gewusst, dass die Angehörigen nicht informiert worden, hätten wir es spätestens da getan.
Doch wir wussten es nicht :-(.
Der Bewohner war fixiert, da er sich die Inufsionen gezogen hätte, hatte einen Lungenentzündung und eine schwere Herzinsuffizenz. Uns allen war nicht bewusst, dass es ihm sehr schlecht geht.
Und es gibt keine Entschuldigung. Wir können nur noch daraus lernen.

Das bewegt mich heute sehr und ich denke, ich werde noch einige Zeit darüber nachdenken.

Liebe Grüße
die Blutgräfin

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Sonntag, 07. Dezember 2008
Singende Schwestern und lauschende Bewohner
Von 24hAltenpflege, 09:18

Moin Moin,

nach dem ich mich vom gestrigen Frühdienst erholt und ausgeschlafen habe, kann ich auch zu gestern noch was schreiben.

Der Dienst fing mit etwas Stress unter den Kollegen an. Zum Glück konnte die Situtaion schnell entspannt werden.
Der Frühdienst verlief ausser ordentlich ruhig.
Das lag wohl einerseits daran, dass es Samstag war und zum anderen an den Pflegekräften.

Deshalb lief ich gestern einfach singender Weise über den Wohnbereichsflur.
Keine Sorge, die Bewohner sind nicht geflohen. Im gegenteil, sie fanden es sogar gut *es stinkt nach eigenlob*sorry*. Nach möglichkeit stimmten die Bewohner im Gesang mit ein.

Musik verbindet wirklich.

Heute Nachmittag steht ein Sanitätsdienst an.
Ich wünsche allen Lesern einen schönen und besinnlichen 2. Advent!

Liebe Grüße
die Blutgräfin

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Freitag, 05. Dezember 2008
Was für eine Woche ...
Von 24hAltenpflege, 22:48

... und sie ist noch nicht ganz rum.

Am Montag Nachmittag war ich das erste Mal seit meiner Grippe wieder arbeiten.
Ich durfte mich gleich um den Dienstplan kümmern, da am Nachmittag noch eine Krankmeldung rein kam.
Zum Glück konnte ich die Dienste abdecken.
Gleichzeitig habe ich noch eine neue Mitarbeiterin auf dem WB eingearbeitet. Auch das klappte ohne Probleme.

Dienstag hatte ich dann Frühdienst. Nach nur vier Stunden schlaf, da es ja ein kurzer Wechsel war, ging es wieder los.
Als  einzige examinierte Pflegekraft übernahm ich dann einen anderen Bezugspflegebereich, um mich um die Medikamentengabe kümmern zu können. Auch dieser Dienst lief sehr gut.

Mittwoch war ich schon um 12.30 Uhr bei der Arbeit und holte mir eine Übergabe vom Frühdienst ab und musste gleich erfahren, dass eine Bewohnerin am Morgen verstorben ist. Meine Kolleginnen waren davon noch ziemlich mitgenommen. Dann nahm ich an einer internen Fortblidung teil. "Notfall Managment" stand an und der Dozent vom Bildungszentrum Schlump, der aus dem Rettungsdienst kommt, war wirklich gut.
Leider musste ich kurz nach der Pause auf den Wohnbereich hoch, da eine Hausärztin spontan zu einer Visite gekommen war.
Zu erst sah es auch noch so aus, als wenn ich noch mal zur Fortbildung gehen könnte. Doch dann fiel ihr ein, dass man doch die eine Bewohnerin ins Krankenhaus einliefern lassen könnte, da sie am Sonntag gestürzt war und zuehmend über Schmerzen klagte.
Der Einweisungsgrund lautete dann "Ausschluss eines subduralen Hämatoms". Übersetzt soviel wie eine Einblutung im Gehirn und dadurch Druckaufbau auf das Gehirn.
Ich habe dann die 19222 gewählt und einen Krankentransport angefordert.
Die lieben Kollegen vom Rettungsdienst kamen dann auch und als erstes durfte ich den Transportschein vernichten. Der war zu dem Einweisungsgrund "Notfall" nicht passend und setzt die Kostenübernahme der Krankenkasse vorraus.
Dann waren die beiden Rettungsassistenten am diskutieren, ob sie einen Notarzt hinzuziehen sollten, denn der Einweisungsgrund würde das eigentlich verlangen. Nur dann hätte die Bew. bereits vorher Verhaltensauffälligkeiten gezeigt, die aber nicht vorhanden waren.
Schön fand ich, dass die beiden nicht uns die Schuld gegeben haben. Oft mals dürfen wir nämlich für die kleinen Fehler der Ärzte in dem moment gerade stehen und uns Sprüche vom Rettungsdienstpersonal anhören.
Sie nahmen also die Bewohnerin mit ins Krankenhaus.
Als die Bewohnerin weg war, war die Fortbildung bereits zu Ende.
Ein bischen schade fand ich das schon, aber letzen endes hatte ich dieses Jahr schon zwei Erste Hilfe Kurse und einen Sanitäter-Lehrgang A-B-C.
Meine derzeitige Pflegedienstleitung kam dann noch mal auf dem Wohnbereich hoch und meinte dann zu mir, dass ich die Fortbildung doch eh nicht gebraucht hätte. Sie sagte, dass sie, wenn was passieren würde wüsste, dass sie bei mir in guten Händen sei. Das ging runter wie Öl.
Bevor ich dann um 21.00 Uhr Feierabend machte, informierte ich mich im Krankenhaus nach der Bewohnerin. Ich bekam die Aussage, dass sie noch wieder kommen würde. Ich fuhr nach Hause.

Am Donnerstagmittag erfuhr ich dann, dass die Bewohnerin erst um 1.00 Uhr in der Früh zurück aus dem Krankenhaus gekommen ist. Auch die Branüle lag noch. Es wurden keine Besonderheiten im krankenhaus fest gestellt und die Bewohnerin war wie immer.
Der Dienst war ansonsten ruhig und wir brauchten keinen Rettungswagen.

Heute hatte ich auch Spätdienst. Ich erledigte als erstes Papierkram und lauschte dann der Übergabe. Einige Bewohner vertrieben sich die Zeit bis zum Abendbrot mit "Mensch ärgere dich nicht" spielen, andere saßen einfach zusammen und unterhielten sich. Es war wieder ein sehr ruhiger Dienst, der um 21.00 Uhr endete.

Und morgen geht es um 6.00 Uhr weiter.
Ich bin gespannt, was der morgige Tag so bringt.

In diesem Sinne wünsche ich allen eine Gute Nacht!
LG die Blutgräfin

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